Über
Gulistan stellt sich der Ohnmacht konstant entgegen, wird aber beim Versuch, ihren Ehemann Çîya vermisst zu melden, unter Diktator Saddam Hussein auf der Polizeistation bedroht und verspottet. Sie begibt sich allein auf eine Suche, die die Brutalität des Regimes offenbart. Als sie Çîya endlich findet, steht er ihr in Uniformen des Diktators gegenüber, als dessen Doppelgänger. Karosh Taha erzählt ungeschönt von Krieg und Folter, schafft aber mit einer poetischen Sprache neue Räume des Widerstands.
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